Nachbericht 12. Spieltag Rückrunde 18.-19.04.2026

Der letzte Spieltag hielt noch einige spannende Entscheidungen bereit, vielen Dank auch nach Herrlingen für die ausführlichen Berichte und das Bild vom SSV, und natürlich viel Spaß beim Lesen.

Damen Oberliga Baden-Württemberg

ESV Weil II - TSV Herrlingen 4:6

SV Deuchelried - TSV Herrlingen 5:5

Wolfgang Laur vom TSV Herrlingen: Erneut zwei hauchdünne Entscheidungen – wieder großer Nervenkitzel – jedoch am erneute ebenfalls 3 Punkte auf der Habenseite – der Bericht könnte jenem vor vier Wochen ziemlich ähnlich kommen!

Doch nun ist das Saisonziel Klassenerhalt für das Herrlinger Team in der Oberliga Baden-Württemberg endgültig finalisiert. Mit 18:18 Punkten konnte man sich nun sogar noch auf den 5. Tabellenrang und damit in die obere Tabellenhälfte vorschieben. Diese Leistung ist angesichts der im Januar vorgefundenen Personalsituation aufgrund verschiedener Verletzungen nun wirklich als sehr angenehme Überraschung zu verzeichnen. Die Spielerinnen im Herrlinger Kader haben sich durch sehr starke Vorstellungen diese hervorragende Endplatzierung wirklich verdient – dabei lag das Herrlinger Augenmerk auf der Etablierung von Ina Grob im Spitzenpaarkreuz der Oberliga, sowie eine gezielte Heranführung von Laura Ligay an diese spielstarke Oberliga. Dieses Vorhaben ist nun tatsächlich aufgegangen und wurde durch ein gutes Grund- und Sicherheitsgerüst der Spielerinnen mit größerer Erfahrung nahezu ideal umgesetzt.

Das finale Wochenende hatte nochmals zwei Auswärtsaufgaben auf dem Programm – am Samstag gastierte man beim ESV Weil am Rhein, der längsten Saisonausfahrt in dieser Oberliga. Durch einen erneut überzeugenden Auftritt konnte man nach ca. zweieinhalb Stunden Spielzeit am Ende beim Tabellennachbarn tatsächlich beide Punkte entführen. Neben einem Doppelerfolg von Grob/Hamel und einem Erfolg von Katrin Honold gegen Abwehrstrategin Anzibor, waren in Weil die Youngsters im Team die Erfolgsgarantinnen. Ina Grob im Spitzenpaarkreuz und eine fantastisch aufspielende Laura Ligay mit ihrem ersten Doppelpack machten die große Reise an die Schweizer Grenze zu einem erfreulichen Ausflug.

Am Sonntag gastierte man dann beim befreundeten Team des SV Deuchelried, welche sich selbst vor Wochenfrist mit einem Sieg in Hohberg uneinholbar auf den Relegationsplatz vorgeschoben bzw. möglicherweise gerettet haben. Dieses Mal wurde an Position 3 anstatt Katrin Honold nun Edith Karl ins Team reinrotiert. Das Team startete durchaus ambitioniert und man merkte eine deutliche Lockerheit durch die vergangenen Erfolgserlebnisse an. Beim Zwischenstand von 2:2 hatte man selbst unerwarteter Weise insgesamt 4 Matchbälle zum 2:0 und 4:0 auf dem Schläger. Doch das bekannt kampfstarke Heimteam konnte diese erfolgreich abwehren. Als die Deuchelrieder Damen sich mit 4:2 und 5:3 augenscheinlich einen Vorteil erspielen konnten, schlug das Herrlinger Team mit starken Leistungen imposant zurück. Ina Grob entschied nervenstark das Spitzeneinzel für sich, sowie Edith Karl beim 3:2-Erfolg anschließend wie auch Laura Ligay beim beeindruckenden 3:1-Erfolg gegen Ochmann sehr zu überzeugen wussten.

Damit war ein erneuter Punktgewinn unter Dach und Fach und der 5. Tabellenplatz tatsächlich Realität – ein Umstand, welcher im Januar so nicht wirklich zu erwarten war – deshalb wirklich sehr erfreulich! 

 

Damen Verbandsoberliga Gr. 2

TTC immoXone Bietigheim-Bissingen - SC Berg 3:8

Mit dem dritten deutlichen Gesamterfolg in Serie gelang Berg last-minute noch der verdiente Sprung weg von den Abstiegsrängen, nachdem es die ganze Saison über nicht allzu gut ausgesehen hatte. Nur bis zum 3:4 konnten die Gastgeberinnen in dieser Partie mithalten, hauptsächlich durch ihr Toptalent Dana Haspel, Berg war aber auf den Positionen 2-4 definitiv stärker besetzt und tütete den Auswärtssieg recht souverän ein. So steht zum Saisonende sogar noch ein toller 5. Platz zu Buche, da man Altenmünster und Westgartshausen knapp hinter sich lassen konnte.

 

Erwachsene Verbandsoberliga Gr. 2

SC Staig - TTC Hegnach 6:4

TG Donzdorf - SC Staig 6:4

Mit Comebacker Gerd Richter, der sich schon in starker Form nach seiner Verletzungspause präsentierte und gegen Hegnach nicht einen Satz verlor, gar einen "0er" verteilte an den Gästespieler auf Position 2, glückte die erste Partie sehr gut am Samstagmittag in heimischen Gefilden mit einem 6:4-Endstand. Da war auch ein 4:6 aus Staiger Sicht sechs Stunden später beim Schlusslicht Donzdorf zu verkraften, da man erwartungsgemäß ordentlich durchrotierte personell, Damian Zech weilte bei der Challenger Series, er sowie Tom Duffke wurden gar nicht bei diesem Doppelspieltag eingesetzt. Mit einem Gerd Richter können die Freiburger kommen, Staig spielt nämlich bizarrerweise gegen das erste sowie auch zweite Team aus dem Breisgau in der Relegation um die Oberliga Baden-Württemberg.

 

Damen Verbandsliga Süd

TSV Illertissen - Spvgg Weil der Stadt 3:8

Bis zum 3:3 sah es so aus, als könnte Illertissen bei noch weiterem sehr positiven Verlauf eine Überraschung schaffen... es wurde aber nichts mit dem ersten Punktgewinn dieser Spielzeit, dem Heimteam ging nämlich etwas die Puste aus und die Gäste dominierten die fünf weiteren Einzel des frühen Nachmittags recht deutlich. Damit bleibt Illertissen punktlos nur der Gang zurück in die Landesliga, in der sich das Team auch sicherlich wieder deutlich wohler fühlen wird.

 

Erwachsene Verbandsliga Süd

SSV Ulm 1846 - TTV Gärtringen 9:6

Die Gäste aus Gärtringen führten schon 5:3, bis dahin waren die Paarungen und Konstellationen nicht wirklich auf der Seite des leichten Favoriten vom SSV. Das wandelte sich aber besonders im zweiten Einzeldurchgang, als Ulm hier von sechs Einzeln fünf gewann. Damit geht der sehr verdiente Meistertitel mit nur einer sehr knappen Niederlage gegen Rottenburg bei gleichzeitig 17 Siegen in der Endabrechnung doch sehr klar an die Spatzen, die nun mit einem 4er Team in die Verbandsoberliga aufsteigen.

 

Das Meisterteam der ersten Herrenmannschaft vom SSV Ulm, v.l.n.r: "Bene" Dorfmüller, Tobias Münst, Frank Elseberg, Elias Sanin, "Sascha" Orlov und Tim Auburger (Bildrechte liegen beim SSV Ulm)

Damen Landesliga Gr. 4

SC Berg II - TSV Meckenbeuren 8:0 nicht angetreten

Ob man so Meister werden möchte... Schade, dass es Meckenbeuren abgeschenkt hat, zumal es gegenüber Rissegg nicht besonders fair war, auch wenn die Aussichten der Gäste auf etwas Zählbares in Berg sicherlich nur äußerst gering gewesen wären. Dennoch geht natürlich ein herzlicher Glückwunsch durch einen starken Schlussspurt an Bergs zweites Damenteam, die damit in die Verbandsliga aufsteigen und Rissegg noch abfangen konnte.

SV Amtzell - SC Staig 2:8

Fünf von acht Einzeln gingen in den Entscheidungssatz, also die Staigerinnen hatten doch etwas härtere Arbeit zu verrichten, als das reine Ergebnis von 2:8 zu vermuten geben mag. Dennoch steht am Schlusspunkt der Saison ein klarer Erfolg in Amtzell und somit ein starker dritter Platz als Aufsteiger fest.

 

Erwachsene Landesliga Gr. 4

SV Amtzell II - SSV Ulm 1846 II 7:9

Während für Ulm der vierte Rang längst feststand, brauchte Amtzell "nur" eine nicht zu klare Niederlage, um vor Lehr zu bleiben bezüglich des Spielverhältnisses. Sie spielten aber durchaus mit dem Feuer, denn sie verzichteten auf zwei Stammkräfte mit Gregor Pudlo und dem früheren Ulmer Rafael Klotz. Als Amtzell dieses Ziel durch zwei knapp gewonnene Spiele erreichte und so die Zähler 6 und 7 holte, wurde der ein oder andere Satz wohl abgeschenkt oder ins Show-Tischtennis gewechselt, anders lassen sich die kuriosen Satzergebnisse im Duell der 6er und der Einserdoppel sonst nicht erklären.

SC Staig II - TSG Leutkirch 9:5

Auch ohne Dominik Keller, der aufgrund der Staiger Sofa-Meisterschaft am Samstagabend durch den Laupheimer Sieg gegen ein ersatzgeschwächtes Ellwangen nicht mehr zwingend gebraucht wurde, dominierte der Favorit gegen Leutkirch, zumindest ergebnistechnisch. Aber auch hier zeigte sich wie in der Vorrunde, dass es phasenweise hauchdünn zuging im Entscheidungssatz, wo bei absolut perfektem Verlauf zugunsten der Gäste hier ein Punktgewinn für den Außenseiter möglich war, aber auch das hätte keine Rolle gespielt, die Würfel waren mit Platz 1 für Staig und Platz 9 für Leutkirch schon gefallen.

 

Damen Landesklasse Gr. 7

die Saison in dieser Spielklasse ist beendet

 

Erwachsene Landesklasse Gr. 7

SG Öpfingen - TSV Holzheim 6:9

SG Öpfingen - TV Unterkochen II 0:9

Gegen Holzheim war Öpfingens Linus Kohler der Mann der Stunde, auch wenn es relativ knapp nicht zum einzigen Punktgewinn des klaren Schlusslichts insgesamt reichte. Er gewann nicht nur sein erstes Einzel dieser Spielzeit, sondern schaffte an der Seite von Julia Krause wohl auch die Sensation der Saison, als die beiden eines der Topdoppel der Liga, Jehle/Tospann, bezwangen. Insgesamt waren die Gäste aber zweifelsfrei die bessere Mannschaft im Kollektiv und sicherten den siebten Tabellenrang ab, der zum Klassenerhalt reichen müsste. Gegen Unterkochens zweite Garde einen Tag später war dann personell und spielerisch der Ofen bei Öpfingen aus, das spielt dann im Endeffekt aber auch keine große Rolle mehr, zumal alle auf die Dramen in der Herrlinger Lindenhofhalle an diesem Wochenende blickten...

TSV Herrlingen - TSV Erbach 9:5

TSV Herrlingen - TSV Lauchheim 8:8

Peter Schillinger vom TSV Herrlingen: Aufgrund zwei starker Mannschaftsleistungen und den dadurch errungenen drei Punkten aus den beiden Partien gegen die direkten Meisterschaftskonkurrenten vom TSV Erbach sowie vom SV Lauchheim konnte unser Team mit einer Punktlandung den Titelkampf in der Landesklasse am vergangenen Wochenende noch zu seinen Gunsten entscheiden. Da der Ersten in diesen Duellen wie im kompletten zweiten Teil der Rückrunde Markus Rother verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stand, war damit nicht unbedingt zu rechnen gewesen. Den Auftakt bildete am Samstagabend die Partie gegen das Erbacher Sextett, gegen das man auswärts im Hinspiel in Bestbesetzung deutlich mit 9:3 den Kürzeren zog. Und auch dieses Mal war der Beginn nicht gerade verheißungsvoll. Lediglich das Duo Stephan Klein / Alexander Scheible konnte sich im Doppel erfolgreich behaupten; die beiden anderen Paarungen Hannes Fischer / Karsten Hiemesch und Peter Schillinger / Alexander Schmidt dagegen mussten ihren Gegnern jeweils nach vier Sätzen zu deren Siegen gratulieren. In den folgenden Einzeln überzeugten jedoch sämtliche Herrlinger Akteure. Im Spitzenpaarkreuz sorgte Hannes Fischer durch seinen ersten Erfolg überhaupt gegen Josef Wanner für den Pluspunkt unseres Teams, während Stephan Klein gegen Sefa Dogan klar auf verlorenem Posten stand. Die Auseinandersetzungen in der Mitte verliefen nun rein ergebnistechnisch ebenfalls ausgeglichen, denn Alexander Scheible hielt nach einem abgewehrten Matchball Patrick Stückle noch hauchdünn mit 12:10 in der Verlängerung des fünften Durchgangs in Schach; Karsten Hiemesch musste bei seiner Niederlage in drei Sätzen allerdings die Überlegenheit seines ehemaligen Mannschaftskollegen Julian Michaelis neidlos anerkennen. Das hintere Paarkreuz, in dem die Erste wohl zu favorisieren war, sollte anschließend die Wende einläuten. Peter Schillinger konnte sich hier mit 3:0 gegen Jürgen Mast durchsetzen und Edeljoker Alexander Schmidt, der nach mehr als vier Jahren erstmals wieder zum Schläger griff, fand nach seiner langen Pause gegen Manuel Michaelis immer besser ins Spiel und gab ihm schließlich in vier Sätzen das Nachsehen. Ein absolut hochklassiges Duell konnten die zahlreichen Zuschauer im Anschluss bestaunen, denn Hannes Fischer und Sefa Dogan präsentierten sich beide in allerbester Spiellaune und lieferten sich zahlreiche spektakuläre Ballwechsel. Am Ende konnte der Erbacher nach vier sehenswerten Durchgängen für seine Mannschaft zum 5:5 ausgleichen und es wäre keine große Überraschung gewesen, wenn dieses Derby die Entscheidung erst im Schlussdoppel gefunden hätte. Doch Dogans Spielgewinn sollte der letzte für die Gäste gewesen sein. Zunächst bezwang Stephan Klein Josef Wanner mit 3:1 und brachte die Herrlinger Farben umgehend wieder in Front; eine Führung, die die Erste nicht mehr aus den Händen geben sollte. Der Anti-Virtuose Alexander Scheible (Spitzname „Sabine“) sowie Karsten Hiemesch bauten sie jetzt nämlich durch ihre schwer erkämpften Erfolge gegen Julian Michaelis bzw. Patrick Stückle in fünf respektive vier Durchgängen auf 8:5 aus. Diese Steilvorlage nutzte Teamchef Peter Schillinger; er behielt gegen Manuel Michaelis in drei Sätzen die Oberhand, womit der Herlinger Gesamtsieg in trockenen Tüchern war und gleichzeitig feststand, dass die Erbacher ihre Titelambitionen begraben mussten.

Tags darauf musste also der Meister im Aufeinandertreffen zwischen unserer Ersten und Lauchheim ermittelt werden, wobei die Ausgangslage für unser Sextett die etwas günstigere war, da ihm bereits ein Unentschieden reichen würde, um nicht mehr von der soeben übernommenen Tabellenspitze verdrängt zu werden. Gestärkt durch ein gemeinsames Weißwurstfrühstück am Vormittag ging es danach an die Tische zum Showdown vor einer großen Zuschauerkulisse; die sympathischen Lauchheimer trugen mit einigen Fans hierzu genauso bei. Dieses Mal sollten die Herrlinger auch besser aus den Startlöchern als gegen Erbach kommen. Auf Stephan Klein und Alexander Scheible war erneut Verlass; sie mussten für ihren 4-Satz-Erfolg aber alle Register ziehen und mehrere heikle Situationen mit zwischenzeitlich größeren Rückständen meistern. Schwer umkämpft waren zudem die beiden anderen Eröffnungsdoppel. Hannes Fischer und Karsten Hiemesch verlangten dem Spitzenduo der Gäste alles ab, waren am Ende wie am Abend zuvor jedoch leider nur zweiter Sieger. An Dramatik kaum zu überbieten war das dritte Doppel, das Peter Schillinger an der Seite von Gerhard Schreiber, der dieses Mal als Ersatz einsprang, bestritt. Bei einer 2:1-Satzführung hatten sie im vierten Durchgang schon einen Matchball, den sie nicht nutzen konnten, ehe sie beim Spielstand von 3:7 im fünften Abschnitt auf der Verliererstraße schienen. Durch eine starke Willensleistung und mit dem Mute der Verzweiflung holten sie Punkt um Punkt auf, als sie bei einer 10:8-Führung zwei weitere Siegmöglichkeiten vergaben. Beim vierten Matchball sollte es dann glücklicherweise zu ihrer Erleichterung endlich klappen und sie holten doch noch den immens wichtigen zweiten Zähler für den TSV. Im ersten Einzeldurchgang sollte den Herrlinger Männern dann vieles gelingen. Hannes Fischer im vorderen Paarkreuz, Alexander Scheible und Karsten Hiemesch an den Positionen drei und vier sowie Peter Schillinger hinten sorgten für insgesamt vier Spielgewinne, wodurch man diesen knappen Vorsprung zur „Halbzeit“ auf 6:3 ausbauen konnte. Entschieden war natürlich trotzdem noch lange nichts und das Spiel hätte jederzeit kippen können. Nach den beiden wiederum extrem spannenden und nervenaufreibenden Matches der Topakteure, die jeweils erst nach fünf Sätzen einen Sieger fanden, hatte diese 3-Punkte-Führung dank des erfolgreichen Auftritts von Stephan Klein weiterhin Bestand. Es fehlte demnach lediglich noch ein einzelner Sieg, um die Meisterschaft perfekt zu machen. Und Alexander Scheible, der in seinen sämtlichen vier Einzeln des Wochenendes nicht zu schlagen war, enttäuschte seine Mannschaftskollegen sowie die Herrlinger Fans nicht. Er hatte seine Nerven eindrucksvoll im Griff und verwandelte im vierten Satz bei 11:10 unter lautstarkem Jubel seinen zweiten Matchball. Obwohl die Titelentscheidung hierdurch nun gefallen war, ließen sich die Gäste von der Ostalb nicht hängen, zeigten eine tolle Moral und kämpften unverdrossen weiter. Als erstes bekam dies Karsten Hiemesch zu spüren, der nach souverän gewonnenem ersten Durchgang seinem Widersacher dennoch mit 3:1 unterlag. Auch Peter Schillinger und Gerhard Schreiber waren im hinteren Paarkreuz trotz ansprechender Leistungen jetzt nicht in der Lage, für den neunten Spielgewinn der Ersten zu sorgen. Etwas unglücklich verlief aus Herrlinger Sicht dann auch noch das erforderlich gewordene Schlussdoppel. Stephan Klein und Alexander Scheible mussten hier mit 0:3 klein beigeben, wobei ihnen das Glück bei ihren Satzbällen sowohl im zweiten als auch im dritten Abschnitt nicht gerade zur Seite stand. Somit endete dieses Spitzenduell am Sonntagabend nach mehr als vier Stunden Spieldauer mit einem aus objektiver Sicht wahrscheinlich doch leistungsgerechten Unentschieden, mit dem sich die Lauchheimer im Schlussspurt den zweiten Tabellenplatz sicherten.

Hervorzuheben bleibt der ungeachtet der Brisanz und der deshalb verständlicherweise teilweise großen Emotionen jederzeit faire und respektvolle Umgang miteinander während beider Begegnungen; aus diesem Grund ein spezielles Lob an alle Akteure und Zuschauer, die damit den Tischtennissport im Allgemeinen zum Gewinner des Wochenendes machten.  

FC Straß - SC Vöhringen 8:8

Vöhringen war nach dem Holzheimer Sieg am Freitagabend in Öpfingen chancenlos, diese noch einzuholen, Holzheim hatte schon drei Zähler Vorsprung, weshalb Tabellenrang 8 für Vöhringen schon vor der Abreise nach Straß längst feststand. In einer spannenden Partie trennte man sich schiedlich friedlich und auch gerecht angesichts eines Satzverhältnisses von 32:32 mit einem Unentschieden, was für beide Lager auch sicherlich in Ordnung geht. Die Überlegenheit von Vöhringen in den Doppeln glich das Heimteam mit einer besseren Einzelbilanz aus.

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